sztv Reportage: Umzug im Knast (2/3) Die Feindin in meiner Zelle
Reportage jetzt im iTunes Store erhältlich! clk.tradedoubler.com Die Umzugsspezialisten kommen — Süddeutsche Zeitung TV über kräftige Kerle, ein fliegendes Klavier und neue vier Wände mit schwedischen Gardinen. Jeder zehnte Haushalt in Deutschland packt mindestens einmal jährlich die Koffer und zieht um. Meistens freiwillig, weil der Nachwuchs mehr Platz braucht oder das Einkommen steigt. Doch spätestens wenn die Möbelpacker anrücken, werden die Nerven jedes Wohnungswechslers auf eine harte Probe gestellt. Für 48 Stunden verliert der Eigentümer die Herrschaft über Hab und Gut, wertvolle Erbstücke landen mehr oder weniger sanft auf LKWs. Doch es gibt auch einen Ort, an dem die “Bewohner” beim Umzug selbst Hand anlegen — wenn auch nicht ganz freiwillig. Ausnahmezustand in der JVA Chemnitz. 120 weibliche Gefangene ziehen vom alten Hafthaus in ein frisch renoviertes auf demselben Gelände. Eigentlich kein großer Aufwand — doch für die Verant-wortlichen der JVA ist die Verlegung der Häftlinge mit ihrer gesamten Habe eine logistische und organisatorische Meisterleistung mit höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Damit nichts Verbotenes in die JVA gelangt oder gar ein Ausbruchsversuch unternommen wird, darf kein externes Umzugs-unternehmen in die Anstalt. Beamte und weibliche Gefangene müssen den Umzug gemeinsam meistern. Letztere freuen sich nicht wirklich auf ihr neues “Zuhause” — denn dort gibt es fast nur Einzelzellen.

wieso ist denn die Flucht auch an dieser Stelle , an der kein Zaun ist, unmöglich? welche Maßnahmen werden dort ergriffen?